Die Identität der Opfer, insbesondere ob Deutsche unter ihnen sind, steht bislang nicht fest. Bis in die späten Abendstunden suchten Einsatzkräfte, darunter der Seenotrettungsdienst, Feuerwehr und Polizei, nach der vermissten Person, jedoch ohne Erfolg.
Immer wieder wurde betont, dass die Behörden der Kanarischen Inseln bereits am Sonntag davor gewarnt hatten, dass hohe Wellen erwartet werden. Die beliebten Naturpools, die vielen Urlaubern als Geheimtipp gelten, können bei rauem Wetter lebensgefährlich werden. Die mächtigen Wellen reißen Menschen ins offene Meer, und die starke Strömung macht eine Rückkehr oft unmöglich.
In der Vergangenheit wurden ähnliche tragische Vorfälle an den Küsten Teneriffas erlebt. Erst vor kurzem, am 8. November, wurden zahlreiche Menschen ins Wasser gespült, wobei drei starben und 15 verletzt wurden. Diese neuesten Ereignisse haben die Insel erneut in eine schwere Bewusstlosigkeit des Schreckens gestürzt.